Was heißt Postmoderne? (2023)

Was heißt Postmoderne? (1)

Über Uwe Wittstocks Reader. Von Joseph Wälzholz

Postmoderne in der deutschen Literatur. Lockerungsübungen aus fünfzig Jahren. Hrsg. von Uwe Wittstock. Göttingen: Wallstein 2015. 412 S. ISBN: 978-3-8353-1602-7. Preis [A]: € 25,60.

Bei einem Buch, das den sachlichen Titel Postmoderne in der deutschen Literatur und den aparten Untertitel „Lockerungsübungen aus fünfzig Jahren“ trägt, könnte man vorsichtig fragen: Wenn man für Lockerungsübungen fünfzig Jahre braucht, sind dann womöglich entweder die Übungen zu schwer oder aber die Übenden zu verkrampft? Dem Titel des Buches nach zu schließen, bestehen die Übungen selbst ja offenbar darin, die Postmoderne in der deutschen Literatur zu etablieren. Nicht postmodern, sondern schlichtweg obligatorisch für alle, die sich zur Postmoderne äußern, ist der Hinweis, dass der Begriff ‚Postmoderne‘ zum einen nach wie vor nicht klar definiert[*] und zum anderen unglücklich gewählt sei. Denn natürlich kann man darauf wetten, dass die Menschen in 1000 Jahren oder sogar schon in 750 Jahren, wenn sie die heutige Epoche charakterisieren, diese nicht als ‚Postmoderne‘ bezeichnen werden. Gut, die Postmoderne heißt so, weil sie nach der Moderne kam. Was aber kommt nach der Postmoderne? Die Postpostmoderne? Oder ist die ‚Postmoderne‘ ohnehin nur ein behelfsmäßiger Terminus, der benutzt wird von Leuten, die der Ansicht sind, dass die Moderne das Ende der Geschichte eingeläutet habe und dass das Wort ‚Gegenwart‘ irgendwie zu unterkomplex klinge? Und was kommt dann nach der Postpostmoderne? Der Abgrund?

(Video) Was ist die Postmoderne?

Uwe Wittstock schreibt in seiner Einleitung:

„Postmoderne wird in diesem Reader nicht als grundsätzliche Zurückweisung der ästhetischen Moderne oder als der Versuch ihrer Ablösung verstanden, sondern als eine Haltung, die bestimmte Tendenzen der Moderne stärker akzentuiert, andere dagegen radikal kritisiert. Die Differenz[en] zwischen ihr und der klassischen Moderne lassen sich eher mit der zwischen Früh- und Spätromantik vergleichen als mit der zwischen Barock und Aufklärung. […] Dirk von Petersdorff hat jüngst den einleuchtenden Vorschlag gemacht, den Begriff Postmoderne innerhalb der ästhetischen Diskussion zur Bezeichnung eines Transformationsprozesses innerhalb der Moderne zu benutzen“ (S. 9).

Aber wie immer, wenn man an diesem Punkt angelangt ist, bleibt nur noch festzustellen, dass sich der Begriff ‚Postmoderne‘ eben eingebürgert hat und dass man, statt sich über den Begriff den Kopf zu zerbrechen, ja doch irgendwann, nämlich am besten jetzt, mit der Diskussion beginnen sollte.

Beginnen wir aber lieber mit dem Namedropping. Die Anthologie Postmoderne in der deutschen Literatur ist wie folgt aufgebaut: Einer kurzen Einleitung des Herausgebers folgen in chronologischer Ordnung 33 bewusst nicht wissenschaftliche, sondern poetologische oder essayistische Beiträge, die in vier Kapitel unterteilt sind. Diesen vier Kapiteln sind wiederum eigene Einleitungen des Herausgebers vorgeschaltet. Das erste Kapitel, „Die Ermüdung der Moderne“, besteht aus Hans Magnus Enzensbergers Nachwort zum Museum der modernen Poesie. Das zweite Kapitel „E wie U, Pop wie Porno“ versammelt Beiträge von Leslie A. Fiedler, Jürgen Becker, Helmut Heißenbüttel, Reinhard Baumgart, Wolfgang Hädecke, Martin Walser, Hans Egon Holthusen, Robert Neumann, Heinrich Vormweg, Peter O. Chotjewitz und Rolf Dieter Brinkmann. Das dritte Kapitel, „Pluralismus und Privileg“, enthält Arbeiten von Günter Grass, Peter Rühmkorf und Heiner Müller. Im vierten Kapitel, „Roman oder Leben“, finden sich Texte von Hanns-Josef Ortheil, Reinhard Baumgart, Bernd Eilert, Klaus Modick, Peter Sloterdijk, Christoph Ransmayr, abermals Hanns-Josef Ortheil, Bodo Kirchhoff, Sten Nadolny, Uwe Kolbe, Uwe Timm, Dagmar Leupold, Martin R. Dean, Ulrich Woelk, Burkhard Spinnen, Dirk von Petersdorff, Daniel Kehlmann und Durs Grünbein. Den Band beschließen ein längeres Nachwort von Uwe Wittstock sowie biobibliographische Angaben.

Enzensbergers 1960 erschienenes Nachwort zum Museum der modernen Poesie erachtet Wittstock als eine Art Startschuss für die Debatte um Postmoderne in der deutschen Literatur. Wie so oft in seiner Karriere hat Enzensberger aber auch hier zu früh geschossen; jedenfalls kam die Debatte selbst erst viele Jahre später in die Gänge. Und so sehr man sich bei diesem langen Nachwort daran stören kann, dass die Analyse von einem manifestartigen Tonfall überlagert wird, so sehr muss man doch Enzensbergers kosmopolitischen Blick bewundern, der auch die literarischen Entwicklungen etwa in Japan oder in der Sowjetunion einzubeziehen vermag. Wenn Enzensberger 1960 schreibt: „Die moderne Poesie ist hundert Jahre alt. Sie gehört der Geschichte an“ (S. 19), liest sich das 1968 bei Leslie A. Fiedler so: „Die Literatur, die den Namen ‚Die Moderne‘ für sich in Anspruch nahm […], diese Literatur ist tot, das heißt, sie gehört der Geschichte an“ (S. 50). Dieses Zitat stammt aus der überarbeiteten Fassung des berühmten Vortrags, den Fiedler in Freiburg auf einem Symposium mit dem Nonsenstitel Für und wider die zeitgenössische Literatur in Europa und Amerika hielt und der eine Lawine an Reaktionen auslöste. In Wittstocks Reader werden sämtliche Beiträge dieser literaturhistorisch bemerkenswerten Debatte nun noch einmal gebündelt in Buchform vorgelegt. Es ist bezeichnend für die damalige Mentalität diesseits und jenseits des Atlantiks, dass Fiedlers Text in Deutschland zuerst in Christ und Welt erschien, und dass eine revidierte Fassung dieses Textes in den USA im Playboy publiziert wurde.

(Video) Postmoderne Epoche einfach erklärt!

Wenn man Fiedlers Beitrag liest, fällt – tatsächlich ganz ähnlich wie bei Enzensberger – auf, dass es sich weniger um einen analytischen Text handelt denn um eine predigthafte Vision. Es ist eines der schönsten Verdienste dieser Anthologie, dass sie aufzeigt, wie sich Argumentationslinien bei Autoren, die eigentlich völlig gegensätzliche Ansichten vertreten, überschneiden: So arbeitet sich ein Großteil der Autoren daran ab, die Widersprüche in Fiedlers Text, die es ja gibt, herauszuarbeiten. Hintereinander gelesen wirken die Beiträge aber auch gelegentlich so, als würden die Autoren aneinander vorbeireden: Weil es relativ leicht war, Fiedler Widersprüche nachzuweisen (besonders Holthusen ist hier äußerst präzise), konnte man um seine eigentlichen Intentionen natürlich umso leichter einen Bogen machen. Das hat niemand so gut gesehen wie Rolf Dieter Brinkmann, der Fiedler emphatisch beispringt. Brinkmann wiederum bedient sich aber überraschenderweise der gleichen rhetorischen Figuren wie Robert Neumann, der sich bemüht (und man merkt ihm die Mühe an), Fiedlers Text gelassen abzutun. Neumann über Fiedler:

„[D]as Herzstück seiner Information ist: der Roman ist tot. Hier aber ist der Bart am längsten. […] Neu ist hier eigentlich nur, daß die Neuigkeit diesmal nicht von einem Romancier kommt, der die Ware nicht liefern kann und sich per generalisationem ein Alibi schaffen will für die höchsteigene Impotenz“ (S. 102f.).

Brinkmann über Fiedlers Gegner:

„Die Abwehr Fiedlerscher Ausführungen geht […] zuerst nicht auf das objektive Moment, sondern meint die ganz private Rechtfertigung vor den Augen der Lesergemeinde, wiewohl man im Namen einer Objektivität spricht (siehe: Walser […], auch so eine schöne Konvention unter Literaten mit schlechtem Gewissen, die ihre eigene Impotenz umstilisieren zur Impotenz allgemeiner Art!)“ (S. 120).

Nebenbei bemerkt kann es nicht verwundern, dass Martin Walsers intellektueller Beitrag zu dieser Debatte sich in der Meinungsäußerung erschöpft: „John Lennon ist prima“ (S. 95).

(Video) Philosophie to go 8: Die Postmoderne

Erfreulich ist, dass in den von Wittstock ausgewählten Kommentaren der Literaten die jeweils Kritisierten bis etwa Ende der achtziger Jahre in der Regel auch beim Namen genannt werden. Danach aber geht es abwärts; die Debatte um Postmoderne in der deutschen Literatur zerfasert zusehends. Viele Beiträge der neunziger Jahre erschöpfen sich hauptsächlich in Nabelschau, Selbstvergewisserung und öder Kulturkritik. Es wäre wohl zu einfach, dies nur der Umbruchsituation der Wendezeit zuzuschreiben; es liegt sicherlich auch daran, dass die literarischen Qualitäten der hier versammelten Autoren eben stark schwanken. Wer mag, kann ja etwa die Texte von Bodo Kirchhoff oder Uwe Kolbe für entbehrlich halten oder sich über den rein feuilletonistischen Beitrag von Peter Sloterdijk mokieren, der mit einem wenig gehaltvollen Kalauer aufwartet: „Wir sagen Nachmoderne mit einem verlegenen Lächeln, als wüßten wir, daß es Nochmoderne heißen müßte“ (S. 217). In seinem Rückblick auf die Fiedler-Debatte schreibt Reinhard Baumgart:

„Karl Heinz Bohrer nutzte die Gelegenheit zu einem Rundumschlag gegen deutschen Provinzialismus, gegen das auf Gesellschaftskritik abonnierte juste milieu der Literaten“ (S. 173).

Da dieser Bohrer-Text explizit erwähnt wird, wäre es vielleicht zweckmäßig gewesen, ihn in die Anthologie aufzunehmen. Die Überlegung, weshalb hingegen Bernd Eilerts Erzählung Was zuviel ist … aufgenommen wurde, obwohl es im Reader eingangs heißt:

„Gedichte, Erzählungen oder Romane, also literarische Kunstwerke im engeren Sinne, […] sind […] nicht aufgenommen worden, um solche vielschichtigen poetischen Werke im hier verhandelten Zusammenhang nicht auf den Charakter simpler Belegstücke zu reduzieren“ (S. 11),

überlässt Wittstock als heitere Denksportaufgabe den Lesern.

(Video) Was ist die POSTMODERNE? Postmoderne einfach erklärt!

In etwas anderer Zusammenstellung, mit teilweise anderen Beiträgern und unter dem Titel Roman oder Leben. Postmoderne in der deutschen Literatur war dieser Reader 1994 schon einmal bei Reclam Leipzig erschienen. Im Vergleich fällt auf, dass dort nicht das Nachwort zum Museum der modernen Poesie, sondern ein anderer Text von Enzensberger abgedruckt wurde, aus dem Jahr 1982: „Das Ende der Konsequenz“. Es ist verständlich, dass dieser Text nicht noch zusätzlich in die stark überarbeitete Neufassung aufgenommen wurde, da die Enzensberger-Beiträge sonst etwa ein Viertel des Buches ausgemacht hätten und mithin stark überdimensioniert gewesen wären. Dennoch lohnt es sich, diesen Beitrag nachzulesen, da Enzensberger dort, bevor er zu einer wiederum ebenso widersprüchlichen wie glänzenden Argumentation ansetzt, die wichtige Frage aufwirft (ohne dass er sie so formulieren würde): Bedeutet Postmoderne in der Literatur, keine Haltung mehr zu haben? Seine Argumentation soll hier nicht referiert werden, aber seine Antwort (ohne dass er sie so formulieren würde) lautet, kurz gesagt: Nein.

Joseph Wälzholz, 15.05.2017

Anmerkung:

[*] Obwohl es bekanntlich sehr leicht wäre, eine solch allgemeingültige Definition aufzustellen – zum Beispiel so: Postmodern sind all jene Literaten zu nennen, die frühestens im 20. Jahrhundert geboren wurden und die so ähnlich schreiben wie Fischart in der Geschichtklitterung.

FAQs

Was meint postmodern? ›

[post = lat.: nach] Allg.: Unklare Sammelbezeichnung für eine Geisteshaltung (neuer Zeitgeist) bzw. eine (aus Architektur und Kunst vermittelte Stil- und) Denkrichtung, die sich als Gegen- oder Ablösungsbewegung zur Moderne versteht.

Wann ist die Postmoderne? ›

Die postmoderne Epoche lässt sich ungefähr in die Jahre zwischen 1990 und 2010 einordnen. Der Epochenbegriff bezeichnet die Epoche „nach der Moderne“.

Was ist typisch für Postmoderne? ›

Die Postmoderne schafft nichts Neues, sondern spielt mit literarischen Traditionen. Typisch ist ein Pluralismus an Themen und Motiven. Die Sprache ist sehr effektvoll. Die Texte sind reich an literarischen, historischen und geistesgeschichtlichen Anspielungen (auch Intertextualität genannt).

Was ist der Unterschied zwischen Moderne und Postmoderne? ›

Die Kunst der Modernen ist bis in die heutige Zeit wegbereitend für die stilistische Entwicklung. Noch immer greifen Künstler auf Techniken dieser Zeit zurück. Im Unterschied dazu verwenden Künstler der Postmoderne unterschiedliche Stile und Formen innerhalb eines Oeuvres.

Was ist ein postmoderner Mensch? ›

In gegenwärtigen Debatten wird das Wort „Postmoderne“ fast nur als Klischee benutzt. Als „die Postmodernen“ oder kurz „Pomos“ gelten dann irgendwelche verrückten Linken und/oder Philosoph*innen, die bezweifeln, dass es so etwas wie Wahrheit, Wirklichkeit, Freiheit oder Vernunft überhaupt gibt.

Was ist der Postmoderne Mensch? ›

Nach postmoderner Theorie hat der Mensch zwar die Möglichkeit, sich diesem Ideal nicht zu unterwerfen, die Gesellschaft lässt ihn diese Entscheidung aber keinesfalls völlig frei treffen. Als Folge der Standardisierung und Angleichung an eine gesellschaftliche Norm stünde die „Entindividualisierung des Subjekts“.

Was ist postmodernes Denken? ›

postmodernistisch sei, wird etwa seit Anfang der 1980er Jahre geführt. Postmodernes Denken will nicht als bloße Zeitdiagnose verstanden werden, sondern als kritische Denkbewegung, die sich gegen Grundannahmen der Moderne wende und Alternativen aufzeige.

In welcher Zeit befinden wir uns? ›

Aktuell leben wir in der Erdneuzeit, in der Periode "Quartiär" und der Epoche "Holozän" (auch Nacheiszeitalter genannt), die vor etwa 11.700 Jahren begann.

In welcher Epoche befinden wir uns jetzt? ›

Aktuell leben wir im Quartär. Seine beiden Epochen heißen Pleistozän und Holozän. Es begann vor 2,5 Millionen Jahren mit der Vergletscherung großer Gebiete auf der Nordhalbkugel.

Was sind Postmoderne Werte? ›

Postmoderne wurde mit Pluralisierung und Offenheit gleichgesetzt. Doch auch im Bereich der Philosophie wurde der Begriff der Postmoderne mit weiteren Attributen belegt. So stand eine Absage an Einheitsideen und große Synthesen im Hauptinteresse.

Was charakterisiert postmodernes wissen? ›

An die Stelle des klaren Wissens treten ungezählt viele Wahrheiten, die gleichberechtigt nebeneinander existieren. Lyotard leitete aus dieser Beobachtung den Begriff der Postmoderne ab. Vielleicht bestätigt es seine Theorie, dass seitdem eine Vielzahl anderer Verständnisse desselben Begriffs auftauchten.

Was ist postmodernes erzählen? ›

Der Erzähler greift in der Postmoderne häufig in die Erzählung ein und steuert sie. Insgesamt steht der Erzähler dem Geschehen im Werk ironisch und distanziert gegenüber. Häufig sind die Erzählungen irreal, dieser fiktionale Charakter wird meist deutlich hervorgehoben. Allerdings verschwimmen Fiktion und Realität.

Wann ist die spätmoderne? ›

Spätmoderne ist ein Epochenbegriff zur Charakterisierung der aktuellen gesellschaftlichen Lebensbedingungen und -verhältnisse. Im Gegensatz zum Begriff Postmoderne wird davon ausgegangen, dass die Gegenwart als eine Konsequenz der Moderne zu verstehen ist.

Wie entstand die Postmoderne? ›

Geschichte. Der Ausdruck Postmoderne lässt sich bereits 1870 nachweisen. 1959 wies der amerikanische Literaturwissenschaftler Irving Howe auf das niedrige Innovationsvermögen der damaligen zeitgenössischen Literatur zur vorausgegangenen Moderne hin und bezeichnete sie als post modern.

Was ist radikale Pluralität? ›

Einleitung. Für Postmoderne wird radikale Pluralität, radikale Vielfalt - auch ethischer und moralischer Entwürfe - behauptet. Bauman spricht sogar von Ambivalenz, d.h. von der doppeldeutigen Widersprüchlichkeit ein und desselben Gegenstandes (vgl. Bauman 1995a).

Welche 4 Epochen gibt es? ›

Ur- und Frühgeschichte · Antike · Mittelalter · Neuzeit: Frühe Neuzeit - 19. Jh. · 20. Jh.

Wann endet unsere Epoche? ›

Moderne Epoche einfach erklärt

Die Moderne als Epoche beginnt 1880 und endet 1920.

Wie viele Epochen gibt es? ›

Christoph Cellarius (1638-1707) hat hierfür aus europäischer Sicht die drei Epochen Antike | Mittelalter | Neuzeit vorgeschlagen. Diese Einteilung prägt bis heute das europäische Geschichtsbild und findet sich in den meisten Geschichtsbüchern.

Welche Epoche dauerte am längsten Deutsch? ›

Überblick der Epochen
LiteraturepocheZeitspanne
Naturalismus1880 – 1900
Moderne, Ästhetizismus, Fin de Siècle, Impressionismus, Jugendstil, Symbolismus, Neuromantik1890 – 1920
Expressionismus1910 – 1925
Avantgarde, Dadaismus, Surrealismus, Futurismus1915 – 1925
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Welche Epoche wird kritisiert? ›

Aufklärung Epoche – Themen und Motive

Die Aufklärer beschäftigten sich mit einer Vielzahl an verschiedenen Themen und Motiven: Kritik an der vorherrschenden Ordnung: gesellschaftliche Hierarchien, staatliche Systeme, Kirche/Religion.

Wie nennt man die Zeit vor dem Mittelalter? ›

Die Antike dauerte von ca. 800 vor Christus bis 500 nach Christus. In der Antike wurde zum Beispiel das Römische Reich immer größer und mächtiger. Mittelalter wird der Zeitraum zwischen den Jahren 500 und 1500 n.

Was ist eine fragmentarische Erzählweise? ›

Als fragmentarische Überlieferungen werden Texte bezeichnet, die nicht in Gänze in unsere Zeit überliefert und demnach nur brüchstückhaft erhalten sind. Dies ist vor allem bei sehr, sehr alten Texten ein Problem, wie etwa bei Werken aus der Antike oder auch dem Mittelalter.

Welche Epoche war 1985? ›

Die literarische Postmoderne ist eine Strömung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, welche die Epoche der Moderne ablöst.

In welcher Epoche wurde der Besuch der alten Dame geschrieben? ›

Friedrich Dürrenmatts tragische Komödie Der Besuch der alten Dame ist ein typisches Werk der literarischen Postmoderne, derjenigen Strömung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die die Moderne ablöst.

Wann war die Postmoderne Architektur? ›

1972–1990. Die Postmoderne als Stilrichtung der Architektur geht als kritische Antwort auf die Krise der Moderne mit ihrer funktionalisierten Alltagsarchitektur der Nachkriegszeit zurück.

Wo stellt PostModern zu? ›

PostModern, der zur Media Logistik GmbH, Dresden, gehörende Briefdienst, stellt seit Jahresbeginn deutschlandweit zu.

Wie lange dauert PostModern? ›

Die Laufzeit inhaltsgleicher Sendungen beträgt in der Regel bis zu 4 Tage.

Ist PostModern deutschlandweit? ›

nach ganz Deutschland. Im Jahr 2011 hatte das Unternehmen sein Netzwerk an Partnern so verlässlich etabliert, dass fortan Lieferungen in ganz Deutschland möglich wurden und bis heute ganz selbstverständlicher Teil unserer Leistungen sind.

Wie viel verdient man bei PostModern? ›

Arbeitszeiten, Urlaubstage und Mindestlohn 8,50 Euro.

Was bietet die Post alles an? ›

Postfach Ihre Adresse für frühe Post und zeitunabhängige Abholung. PostIdent Kunden online, in der Filiale oder durch den Zusteller eindeutig identifizieren. Postlagernd Der Service "Postlagernd" bietet die Möglichkeit, sich Briefsendungen an ausgewählte Filialen senden zu lassen.

Warum bekomme ich keine Post? ›

Es kann zu Verzögerungen kommen. Meist ist der Briefkasten nach zwei oder drei Tagen, an denen Sie nichts erhalten haben, voll. Wenn Sie üblicherweise jeden Tag irgendeine Nachricht im Briefkasten haben und mehr als drei Tage nichts darin war, liegt der Verdacht nahe, dass Sendungen an Sie verloren gegangen sind.

Wer stellt meine Post zu? ›

Die Bundesnetzagentur prüft die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Postversorgung. Der Verbraucherservice Post ist Anlaufstelle für Bürger*innen bei Fragen und Beschwerden zur Postversorgung.

Was kostet ein Brief bei der roten Post? ›

Portoerhöhung:Zuletzt hat die Deutsche Post im Januar 2022 das Porto erhöht. Ein Standardbrief im Inland kostet seitdem 5 Cent mehr, also 85 statt 80 Cent. Auch die anderen Briefprodukte sind um 5 Cent teurer geworden. Das Porto für eine Postkarte wurde um 10 Cent auf 70 Cent angehoben.

In welchem Land gibt es keine Post? ›

Briefkästen sind eine absolute Rarität in Bolivien. Wofür auch, wenn die Post quasi nicht existiert.

Was ist ein Brief Post? ›

Als Briefpost galten bisher geschlossene und offene Postsendungen, die nicht als Postpaket behandelt werden oder dem Zahlungsverkehr dienen. Seit 1. Januar 2019 dürfen nur noch Dokumente mit der Briefpost verschickt werden, weil der Weltpostverein festgelegt hat, dass der Warenverkehr getrennt behandelt werden soll.

Was sind waren Deutsche Post? ›

Für den Warenversand gilt im Allgemeinen:

Gegenstände bis 1 kg dürfen innerhalb Deutschlands als Bücher- und Warensendung versandt werden. Alles darüber hinaus (Sendungen über 1 kg und/oder außerhalb Deutschlands) darf nur als DHL Päckchen oder Paket versandt werden.

Was verdient man ungelernt bei der Post? ›

Wegen Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen wollen Postbote werden. Auf den Mangel an Bewerbern reagiert die Deutsche Post nun mit einem verlockenden Angebot: ein Anfangsgehalt von 2172 Euro. Angehende Postboten müssen außerdem auch keine umfassende Ausbildung mehr machen.

Was verdient ein Postbote mit dem Fahrrad? ›

Postbote Gehalt nach Unternehmensgröße
UnternehmensgrößeMitarbeiterzahlDurchschnittliches Jahresgehalt
Kleine Unternehmen1- 10023.640 €
Mittlere Unternehmen101 – 1.00028.680 €
Große Unternehmen1.001 – 20.00032.640 €
Sehr große Unternehmen20.000+33.720 €
18 Jan 2022

Wie viel verdient ein Zusteller bei der Post? ›

Zusteller bei Deutsche Post und DHL kommen nach Kununu-Angaben auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 29.800 Euro brutto. Ihre Gehaltsspanne liegt zwischen 22.400 und 40.900 Euro.

Videos

1. Stufu Talk - (1) - Was ist der Postmodernismus?
(Studentenfutter_Podcast)
2. Was heißt eigentlich Postmoderne? | POSTMODERN TALKING mit Franz-Xaver Franz S01E02
(Postmodern Talking)
3. Literatur der Gegenwart / Postmoderne | DiB
(Deutsch in Bildern)
4. Gerhard: Von der Moderne zur Postmoderne
(grenzfragen)
5. Postmoderne
(HGS)
6. Existiert die Postmoderne?
(Subjekt:Objekt)
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Author: Dean Jakubowski Ret

Last Updated: 03/18/2023

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